Kurz zu meiner Person:

Ich bin nunmehr 36 Jahre lang als Anstalts- und  freipaktizierende Hebamme tätig. Mein Name ist Heidemarie Glaser, 35 Jahre verheiratet und habe 2 Söhne geboren, David und Wolfgang. Leider habe ich die Aromaline Produkte erst Ende 2014 kennen gelernt und möchte aufgrund von 3 Fallbeispielen meine verblüffenden Erfahrungen meinen Kolleginnen ans Herz legen.

1.      Fallbeispiel:

Eine hochschwangere, Erstgebährende (38 Jahre, 37.SSW) kommt mit der Rettung auf die geburtshilfliche Station zur Aufnahme. Akut traumatisiert, durch einen leichten Autounfall. Verständlicherweise aufgelöst, in Panik und Angst um ihr ungeborenes Kind, wurde sie medizinisch gecheckt und - an die Pulsoxymetrie per Fingerclip -überwacht. Die Herzfrequenz war 128 SpM (Schläge p.Minute).
Da ich das „Aromaline-Paniköl“ dabei hatte, habe ich in zweifacher Weise dieses zur Anwendung gebracht: in dem ich eine Einreibung im Brustkorbbereich machte und die Patientin anleitete, sich das Öl auf den Handflächen zu verreiben und tief durch Nase und Mund einzuatmen. In einem Zeitfenster von ca. 5 Minuten war die Herzfrequenz von 128 auf 81 Schläge p.Mintue gesunken, auch eine ruhigere Atemfrequenz war deutlich bemerkbar und am CTG war ersichtlich, dass auch das Kind von einer Tachycardie auf eine normocarde Frequenz kam.

2.      Fallbeispiel:

Bezüglich der Anwendung des Öls Aromaline Baby2 im Dammbereich. Kurz zur Vorgeschichte der Gebährenden. Sie bekam ihr 3.Kind und hatte bei beiden Geburten - wegen großer und schwerer Kinder (über 4,20 kg) - zweimal einen Dammschnitt (Episiotomien) erhalten. Dementsprechend war das Gewebe stark vernarbt und somit die Wahrscheinlichkeit einer Verletzung des Geburtsweges sehr hoch. 2 Tage vor dem errechneten Termin ermutigte ich die Schwangere, nach einem Bad, das Aromaline-Öl für eine Dammmassage anzuwenden. In der Austreibungsperiode, verwendete ich das Öl reichlich und zu unser aller Freude kam Nicola ohne geringster Verletzung des Geburtswegs zur Welt. Überraschend für mich war, dass aufgrund der Wirkstoffe im Öl eine Stabilisierung im vernarbten Gewebe möglich ist.

3.      Fallbeispiel:

Traurigerweise erleidet ca. jede 10. Frau sexuellen Missbrauch im nahen, familiären Umfeld. Auf diesen Hintergrund bezogen, durfte ich eine Erstgebährende durch ihre Geburt begleiten. Sie wurde seit ihrem 5.Lebensjahr sexuell missbraucht und ging mit vielen Ängsten, stark unterdrückter Ohnmacht und Wut in die Geburt. Schon nach kurzer Zeit regelmäßiger Wehentätigkeit verlangte sie nach einem Kaiserschnitt. Ich ermutigte sie, das Aromaline-Paniköl auszuprobieren, da sie bei einem Kaiserschnitt neuerlich mit den Gefühlen - von ausgeliefert und verletzt werden - konfrontiert sein würde. Zögerlich gab sie ihr Einverständnis. Schon nach 20minütiger Anwendung änderte sich ihr Verhalten. Ihre Wut schien in ein Loslassen überzugehen. Sie begann hemmungslos zu schluchzen und spülte mit all diesen Tränen wohl einen kleinen Teil ihres Seelenschmerzes fort. Mir fiel auf, dass sie von Wehe zu Wehe mutiger wurde und sich mit dem Satz: „So, jetzt erst recht,“ in ihre Geburt einklinkte und nach 7 Stunden aktiver Mitarbeit konnte ich ihr das Neugeborene zum Bonden auf den Bauch legen. Diesmal weinte sie neuerliche Tränen der Erleichterung, des Glücks, mit der Gewissheit, dass sie nun einen Schritt heraus aus dem Trauma, weg von Scham und Hilflosigkeit, hin zu einem selbständigeren und bewussten Frau sein.

Diese Frau wendet seit einem Jahr die Öle bei sich und ihrem Kind an und ist heute psychisch deutlich stabiler (es war ihr dadurch auch möglich ihr Baby 6 Monate voll zu stillen). In Rücksprache mit ihrer Psychotherapeutin, die sie seit ihrem 12.Lebensjahr begleitet, sieht man einer Therapiepause positiv entgegen.

Zuletzt möchte ich anhand dieser 3 Fallbeispiele sagen, dass diese Öle ein Segen sind und ich sie nicht mehr in meiner Tätigkeit als Hebamme, zum Wohle von Mutter und Kind, missen möchte.

Mit kollegialen Grüßen
Heidi Glaser